Sicher im Netz shoppen – die besten Tipps der eVendianer
Onlineshopping wird immer beliebter. Das ist auch kein Wunder - zu jeder Zeit an jedem Ort kann man in die Welt der Onlineshops eintauchen. Grade jetzt im Sommer macht es doch besonders viel Spaß mit dem Notebook draußen im Kaffee oder Park zu sitzen und gemütlich zu shoppen, finde ich. Aber nicht nur das macht richtig Spaß, sondern auch die Tatsache, dass man richtig Geld dabei sparen kann. Das beweist ein Preisvergleich wie eVendi täglich.
Als eVendianer kennt man sich in den Onlinewelten natürlich aus und weiß genau, worauf man beim virtuellen Shoppen achten muss. Seriöse von unseriösen Shops zu trennen ist aber nicht immer ganz leicht, deswegen hat eVendi jede Menge dagegen unternommen. Eine enge Zusammenarbeit mit Shopauskunft.de und klare Regeln, was die Onlineshops bei eVendi betrifft, sorgen für eine seriöse Shoppingatmosphäre. Hier trifft man ganz sicher nicht auf unseriöse Shops.
Aber das World Wide Web ist groß und so kann man dort immer wieder auf schwarze Schafe treffen, die mit den super Schnäppchen schlechthin werben. Besonders beliebt sind hier Angebote über Produkte von Apple, so auch nachzulesen in dem eVendianer Blogbeitrag: iPhone über alles - die häufigsten Fragen an den Preisverteidiger
Vor unseriösen Shops im Internet kann man sich aber schützen. Die eVendianer haben ein paar Tipps zusammengestellt, die auch einem Einsteiger helfen können:
Impressum
Bevor das Stöbern durch die virtuellen Regale beginnt, sollte man immer einen Blick auf das Impressum werfen, besonders dann, wenn man sich unsicher ist, ob der Onlineshop auch seriös ist. Die Informationen über den Shop müssen vollständig und nachprüfbar sein.
Im Impressum muss die Telefonnummer nicht mehr angegeben werden, solange eine andere Möglichkeit der unmittelbaren Kontaktaufnahme besteht. Darunter zählt beispielsweise ein Kontaktformular. Dies zählt allerdings nur dann, wenn der Anbieter innerhalb von 30 bis 60 Minuten antworten kann. Ist dies nicht der Fall, muss die Telefonnummer weiterhin angegeben werden. Aber nicht nur die Adresse, Telefonnummer oder Email-Adresse sollten im Impressum stehen, sondern auch der Name eines Ansprechpartners oder des Geschäftsführers.
Tipp: Einfach den Namen des Ansprechpartners oder Geschäftsführers googlen. Oft kann man so sehr schnell herausfinden, ob da vielleicht etwas nicht stimmt.
Sind alle Angaben vollständig, ist das ein gutes Indiz für einen seriösen Shop. Allerdings gibt es noch mehr Dinge, die beachtet werden sollten.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
In den allgemeinen Geschäftsbedingungen sind die Rechte und Pflichten des Verkäufers und Käufers geregelt und festgehalten. Fehlen die AGBs sollte man sofort auf die Shoppingbremse treten. Sprich: Nichts kaufen! Allgemein ist es immer ein gutes Zeichen, wenn die AGBs schnell und einfach zu finden sind.
Die AGBs können und werden allerdings bei Vorhandensein auch oft falsch ausgelegt. Denn im Zweifel beziehen sich Verkäufer immer auf ihre AGBs. Hier gelten jedoch die im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), Paragraf 305 bis 310, festgehaltenen Regelungen:
- Individuelle Vereinbarungen, die im Widerspruch zu einer Klausel der AGB stehen, haben Vorrang vor den AGB (§ 305b BGB).
- Bestimmungen der AGB werden nicht Vertragsbestandteil, wenn sie so ungewöhnlich sind, dass der Vertragspartner des Verwenders nicht mit ihnen zu rechnen braucht (§ 305c Absatz 1 BGB).
- Zweifel bei der Auslegung der AGB gehen zu Lasten des Verwenders (§ 305c Absatz 2 BGB).
- AGB dürfen den Vertragspartner nicht unangemessen benachteiligen (Inhaltskontrolle nach § 307 bis 309 BGB).
- Käufer sowie Verkäufer werden also durch die allgemeinen Geschäftsbedingungen geschützt. Sie sind daher ein wichtiger Faktor beim sicheren Onlineshopping.
Zahlungsbedingungen
Bevor richtig eingekauft wird, sollte immer ein Blick auf die Zahlungsbedingungen geworfen werden. In den meisten Fällen wird per Nachnahme, Kredit- oder Geldkarte bezahlt. Beim Kredit- oder Geldkartenkauf sollte immer auf eine sichere Datenverschlüsselung geachtet werden.
Sicher ist, wenn ein https-Link erscheint und der Browser ein Schlüsselsymbol in der unteren Leiste zeigt. Die Verschlüsselung kann aber auch anders überprüft werden: Mit der rechten Maustaste in die Seite klicken. Dann auf Eigenschaften und die Informationen zur Verschlüsselung durchlesen.
Es gibt aber auch noch eine spezielle Art der Zahlung beim Onlinekauf: Der Bargeld-Transferservice. Diese Zahlungsart ist nicht abmahnfähig und birgt daher immer ein großes Risiko. Auf kaufenmitverstand.de heißt es hierzu: "Bargeld-Transferservices wie Western Union oder MoneyGram sind hingegen keine geeigneten Zahlungsmethoden, wenn Sie den Verkäufer nicht persönlich kennen. Tätigen Sie niemals einen Online-Kauf, bei dem der Verkäufer auf einen Bargeld-Transferservice als Zahlungsmethode besteht." (http://www.kaufenmitverstand.de/7goldene_regeln/regeln.php)
Auch die Zahlung per Vorkasse sollte vermieden werden. Für den Anbieter ist es die attraktivste und kostengünstigste Art der Zahlungsabwicklung. Das Risiko liegt hier jedoch beim Käufer. Die eVendianer stellen immer wieder fest, dass die Bedenken erst nach der Zahlung bei den Käufern auftreten. Es empfiehlt sich bei einem noch unbekannten Anbieter keine Vorkasse vorzunehmen.
Widerrufs- und Rückgaberecht
Auch das Widerrufs- und Rückgaberecht sollte verständlich formuliert und leicht auffindbar sein. Hier gilt: Wird der Käufer vor dem Kauf über seine Rechte aufgeklärt, hat er im Allgemeinen zwei Wochen Zeit die Ware ohne Angaben von Gründen umzutauschen oder zurückzuschicken. Wird der Käufer erst im Nachhinein über seine Widerrufs- und Rückgaberechte informiert, hat er sogar einen Monat dafür Zeit und kann den Kaufvertrag widerrufen.
Internet-Gütesiegel oder Bewertungsprofile
Ein guter Hinweis für die Seriosität eines Onlineshops sind Internet-Gütesiegel und Bewertungsprofile.
Internet-Gütesiegel:
- „Shopauskunft.de“
- „EHI Geprüfter Online-Shop“
- „Trusted-Shops“
Weitere Gütesiegel sind unter anderem „TÜV S@fer shopping“ und „Internet privacy standards“.
Bewertungsprofile findet man auf Bewertungsplattformen wie www.shopauskunft.de. Viele Onlineshops haben auch eine Kommentarfunktion, auch die Kommentare sollten einmal genauer durchgelesen werden.
Auch wenn die Überprüfung dieser Tipps ein wenig Zeit kostet, sollte sich jeder diese Zeit nehmen. So kann man dann auch sicher die Onlineshopping-Tüten vollmachen.
Hat denn von Euch schon jemand schlechte Erfahrungen beim Onlinekauf gemacht?

Kommentare
Auch unsichere Shops beim Online-Preisvergleich?
Hallo Nessa,
danke für diesen interessanten Artikel. Es ist sehr hilfreich eine solche Übersicht beim Online-Shoppen zur Hand zu haben.
Aber eine Frage habe ich: Die Anbieter, die beim Preisvergleich eVendi angezeigt werden, wurden doch eh schon von eVendi überprüft und sind somit sicher, oder?
Liebe Grüße, Vanessa
So ist es!
Hallo Vanessa!
Als guter eVendianer springe an dieser Stelle mal für Nessa ein! ;-)
Wenn Du einen Preisvergleich bei eVendi machst, kannst Du sehr sicher sein, nur zu vertrauenswürdigen Online-Shops zu gelangen. eVendi überprüft alle Shops in der Datenbank und arbeitet grundsätzlich nicht mit zweifelhaften oder unseriösen Händlern zusammen.
Beste Grüße und alles Gute,
Robert
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