Festivals - die richtige Ausrüstung für den musikalischen Kurztrip

Es ist wieder soweit, die Festivalsaison ist im vollen Gange und Tausende strömen ihren Lieblingsbands entgegen. Kein Konzert kann so viel auf einmal bieten, wie ein Festival. Beim richtigen Line-Up hat man vielleicht sogar das Glück gleich mehrere sehr gute Bands zu sehen. Aber zu einem guten Festival gehört nicht nur die Musik, sondern auch das drum herum. Meiner Erfahrung nach macht es erst so richtig Spaß, wenn man gut vorbereitet in die Festival-Tage startet.

Mein erstes Mal Hurricane war gut, aber sehr unvorbereitet. Zwar hatte ich ein vernünftiges Zelt und einen guten Schlafsack, aber das war es dann auch schon. An einen Gaskocher oder Grill beispielsweise hatte keiner von uns gedacht. Glücklichweise waren noch andere Freunde von mir da. Sie hatten einfach an alles gedacht und perfekt vorbereitet, so spießig es klingen mag, macht ein Festival einfach noch mehr Spaß. Heute weiß ich, was zählt. aber vielleicht gibt es einige da draußen, die es nicht wissen. Deswegen hier meine Favoriten für ein perfektes Festival.

Zelt:
Auch wenn so manch einer der Überzeugung ist, er würde es schaffen drei bis vier Tage non-stop durchzumachen, hat mir meine Erfahrung gezeigt, dass irgendwann jeder einmal Schlaf braucht. Außerdem bietet ein Zelt auch immer eine gute Möglichkeit Sachen darin zu verstauen. Bisher hatte ich immer ein ganz normales Zelt dabei, aber vor Kurzem bin ich durch eVendi auf Wurfzelte gestoßen. Sie sind, meiner Meinung nach, perfekt für einen Kurztrip geeignet. Die Pop-Up-Zelte sind innerhalb von ein paar Sekunden aufgestellt und unterscheiden sich qualitativ kaum von einem anderen Zelt. Preislich gibt es auch bei den Wurfzelten, die Preiswerteren und die Teureren. Für Festivals greife ich persönlich aber lieber zu den Preiswerteren. Mehr dazu könnt Ihr auch hier lesen: Wurfzelte - in drei Sekunden aufgebaut!

Schlafsack:
Es geht nichts über einen guten Schlafsack. Hier würde ich immer etwas mehr investieren, denn wenn man einmal nachts aufwacht, weil einem eiskalt ist und der Schlafsack aber leider nicht wärmer wird, dann will man nur noch eins: einen warmen kuscheligen Schlafsack! Und auch auf einem Festival kann es verdammt kalt werden. Der Mammut Ajungilak Kompakt Winter beispielsweise ist wirklich sehr gut. Er hält einen bis zu einer Temperatur von -27 Grad warm. Kalt wird einem so mit Sicherheit nicht.
Schlafsack
Isomatte

Auch auf eine Isomatte kann ich nicht verzichten. Ich finde, es ist mit Abstand das Schlimmste ohne Isomatte zu zelten. Welche man nimmt, ist Geschmackssache. Ich hab es lieber, wenn sie etwas weicher sind. Aber es gibt ja auch genügend Menschen, die gerne etwas härter schlafen. Welche hier also die Beste ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlich favorisiere die Wehnke Isomatte. Sie ist leicht gepolstert und selbstaufblasend. Also perfekt, weil man selbst nichts für sein weiches Bettlager tun muss.

Mehr zu Schlafsäcken, Zelten, Isomatten und auch Gaskochern könnt Ihr hier erfahren: Camping- und Festivalausrüstung - Ausgestattet für jedes Wetter.

Grill:
Neben einem Gaskocher ist ein Grill super, wenn es um die Essenszubereitung auf einem Festival geht. Aber ein Grill ist nicht nur für leckeres Fleisch und Würstchen gut, sondern auch eine Wärmequelle und gleichzeitig ein kleines Lagerfeuer in der Nacht. Super für ein Festival sind mit Sicherheit Koffergrills. Ich selbst konnte vor einer Woche im Park mit dem BBQ Edelstahl Tischgrill angrillen und dieser kleine, aber feine Grill hat mich überzeugt. Das Transportieren ist total unkompliziert und man kann ihn ohne Probleme im Kofferraum verstauen. Der kommt auf jeden Fall auf das nächste Festival mit.

Pavillon:
Leider ist man auch vor schlechtem Wetter auf einem Festival nicht sicher. Wir haben uns inzwischen angewöhnt immer einen normalen Gartenpavillon mitzunehmen. Es ist einfach praktisch, da man darunter grillen kann und vor Regen sicher ist. Wenn man mit einer großen Gruppe unterwegs ist, lohnt es sich auch mehrere Pavillons mitzunehmen, finde ich. So kann man auch die Zelte darunter aufbauen und hat einen doppelten Regenschutz.

Stühle:
Auch ein Fehler, den ich bei meinem ersten Festival gemacht habe: keine Stühle mitzunehmen. Um zu essen, abends/nachts am Grill zu sitzen oder sich kurz einmal auszuruhen, dafür ist ein Campingstuhl genau das Richtige. Preiswert und praktisch ist der Coleman Constellation Quad Chair. Mit Getränkehalter der perfekte Stuhl fürs Festival, finde ich.

Wer es noch ein bisschen komfortabler haben möchte, findet mit dem Grand Canyon Koffertisch für vier Personen einen optimalen Tisch mit vier Hockern.
Koffertisch
Damit man neben solchen Dingen, aber auch noch ein paar Klamotten mitnehmen kann, ist ein guter Rucksack wichtig. Ich habe den Deuter Compact EXP 12, der neben einer Menge Platz auch noch ein Dreilitertrinkblasenfach hat. Über einen Trinkschlauch, der per Klettverschluss versteckt werden kann, kann man dann sein Getränk genießen. Tolle Sache, finde ich.

Ich weiß, alle Sachen zusammen sind nicht ganz so preiswert, wie man es für ein Festival vielleicht gerne hätte, aber es lohnt sich wirklich. Schließlich sind diese Sachen nicht nur für einen Festival-Kurztrip gut, sondern auch für andere Camping-Ausflüge. Grill und Stühle können übrigens auch im Park oder beispielsweise hier am Elbstrand zum Einsatz kommen. Außerdem gibt es alles auch im Preisvergleich bei eVendi und so spart man dann doch viel Geld.

Kommentare

Die Luxus-Ausrüstung!

Moin Nessa!
 
Gute Hinweise - aber das geht auch anders! Die dekadente Festival-Variante: Mit ein paar Leuten zusammentun und ein Wohnmobil mieten! Dann kann man sich (fast) alle erwähnten Sachen sparen...!

RE: Die Luxus-Ausrüstung

Hallo Robert!
Das stimmt natürlich. Allerdings sind die Plätze für die Wohnmobile meist relativ weit weg vom Geschehen und das finde ich dann eher unattraktiv. Deswegen bleibe ich beim Zelten ;)

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