Damit die Urlaubsbräune hält - Gesichtsbräuner und Sonnenbänke
Zwei Wochen Urlaub und die leichte Bräune ist hart erkämpft. Kaum ist man aus dem Urlaub zurück verschwindet die gesunde Bräune auch schon wieder. Wer kennt das nicht? Um das zu verhindern, gibt es natürlich Mittel und Wege. Der eigene Gesichtsbräuner beispielsweise könnte eine Lösung sein. Die Betonung liegt allerdings auf „könnte“. Die gefürchtete Blässe verhindern sie zwar mit Sicherheit, aber ob sie die Haut nicht auch nachhaltig schädigen steht auf einem anderen Blatt.
Natürlich bin auch ich immer glücklich, wenn meine Haut ein bisschen Farbe bekommt. Blässe steht eben nicht jedem. Trotzdem hindern einen Stress und auch der innere Schweinehund den Weg ins Solarium zu gehen. Besonders nach einem Urlaub, wenn die To-do-Listen wieder voll sind, das E-Mail-Postfach überquillt und die Urlaubswäsche bewältigt werden will, ist die Zeit knapp. Eine kleine Bräunungsoase für das zu Hause würde sich gerade zu anbieten. Ein bisschen (künstliche) Sonne tanken entspannt, hebt die Laune und hat den gewünschten Nebeneffekt: eine schöne Bräune. 
Nur wie sicher sind die Solarien für das zu Hause? Verfolgt man die Berichterstattung und Diskussionen zu dem Thema „Solarium“, kann einem schnell die Lust auf die künstliche Sonneneinstrahlung vergehen. Die Meinungen lassen sich in einem Satz zusammenfassen: „Sogar noch schädlicher, als angenommen“.
Muss man jetzt also voll und ganz auf seine Bräunungsspritze verzichten? Oder gibt es einen Mittelweg? Auch ich stehe dem ganzen Thema kritisch gegenüber. Trotzdem denke ich, dass gegen das künstliche Bräunen nichts spricht, solange man es nicht übertreibt.
Gesichtsbräuner und Co. - was zu beachten ist
Zu häufig sollte man den Gesichtsbräuner oder die eigene Sonnenbank also nicht in Betrieb nehmen. Empfohlen sind nicht mehr Sonnenbäder als fünfzig Stück, wobei hier die natürliche Sonne mit hinzugezählt wird. Wichtig ist aber auch der eigene Hauttyp. Am besten man lässt sich vor dem Sonnen einmal ausführlich beraten, welchem Hauttyp man angehört. Generell sollte der „Hauttyp I“ immer auf ein künstliches Sonnenbad verzichten. Jedoch ist nicht nur die Anzahl der Bräunungen und der Hauttyp wichtig, sondern auch die Qualität des Gerätes. Dabei kommt es vor allem auf die verwendeten Röhren (Lampen) an. Wunschgeräte sollten immer ganz genau überprüft werden. Billige, schlecht verarbeitete oder qualitativ minderwertige Röhren können beispielsweise zu Hautschäden, wie Sonnenbrand oder Schlimmerem, führen. Zu diesem Thema kann ich den Testbericht von Stiftung Warentest empfehlen.
Eine wichtige Rolle spielt natürlich auch immer der Preis. Gesichtsbräuner liegen durchschnittlich in einem erschwinglichen Preissegment. Sonnenbänke hingegen sind sehr teuer. Die Preisspanne liegt hier ca. zwischen 1000-7000 Euro. Meiner Meinung nach lohnt es sich also nur der Kauf eines Gesichtsbräuners.
Welche Gesichtsbräuner sind also geeignet?
Eine Frage, die schwierig zu beantworten ist. Leider gibt es zu vielen der Gesichtsbräuner und Heimsonnenbänke kaum oder gar keine Testberichte. Ich versuche, in so einem Fall, immer auf User-Meinungen zu achten. 
Der Dr. Kern NT 446 U Gesichtsbräuner beispielsweise wird von vielen Käufern, als gut bewertet. Mit der Einschränkung, dass man keine Bräunungswunder erwarten darf. Jedoch gibt es keine Beschwerden über die Montage oder die Röhren. Insgesamt sind die Meinungen also positiv. Trotzdem darf man wichtige Faktoren, wie Häufigkeit der Sonnenbäder und die Länge der Bräunungssitzungen nie vergessen.
Ich würde beispielsweise nicht öfter als einmal im Monat die künstliche Sonne wählen. Zusätzlich würde ich immer ein paar Monate aussetzen, sodass die Haut auch wieder etwas zur Ruhe kommen kann. Die Idee einen Gesichtsbräuner zu Hause zu haben, finde ich jedoch wirklich verlockend. Nach Lust und Laune (und nach Sicherheit für eine gesunde Haut) ein bisschen Sonne tanken wäre bestimmt sehr entspannend.
Ein Gerät, das hingegen einige Abzüge in seiner User-Bewertung bekommen hat, ist der Efbe-Schott Typ 834. Zwar soll der Bräunungseffekt gut sein, dafür weist das Gerät aber Mängel auf. Die Zeitschaltuhr soll ungenau sein und unangenehme Geräusche von sich geben. Eine nicht präzise Uhr bedeutet, dass man länger als gewünscht sonnt. Bei empfindlicher Haut können schon ein paar Minuten einen enormen Unterschied machen. Das Ergebnis lautet dann: Sonnenbrand! Meiner Meinung nach spricht alleine dieser Mängel gegen den Efbe-Schott.
Zusätzlich sollen die mitgelieferten Brillen nicht immer gut verarbeitet sein. Die Schutzgläser sitzen anscheinend nicht richtig in der Gummidichtung und auch das kann auf Dauer gefährlich sein. Selbst bei geschlossenen Augen dringt UV-Strahlung in das Auge. Folgen können unter anderem sein: Bindehautentzündungen oder sogar eine Linsentrübung.
Zusammenfassend kann ich also sagen, dass ich trotz vieler Bedenken ab und zu einen Gesichtsbräuner benutzen würde. Jedoch nur dann, wenn ich mir sicher bin, dass das Gerät auch wirklich keine Mängel hat. Um hier auf Nummer sicher zu gehen, kann ich nur empfehlen Testberichte und User-Meinungen zu studieren. Wenn man dann das richtige Gerät gefunden hat, sollte man noch die Preise vergleichen, um so Geld sparen zu können.
Wie steht Ihr zur künstlichen Sonne? Würdet Ihr Euch beispielsweise einen Gesichtsbräuner kaufen?

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