Fahrradkorb, -tasche oder -anhänger – die Suche nach dem optimalen Einkaufsbegleiter

Ich wohne in Hamburg und komme dank öffentlicher Verkehrsmittel sehr gut ohne Auto aus. Das spart nicht nur Geld und schont die Umwelt, es zwingt mich auch dazu, an der frischen Luft mit dem Fahrrad in Bewegung zu bleiben. Ich habe jedoch ein nerviges Problem: das Einkaufen. Dann sieht man mich mit vollem Rucksack und Tausend Tüten am Lenker im Schritttempo nach Hause balancieren. Also habe ich mich mal auf die Suche nach einer besseren und nervenschonenderen Transportmöglichkeit gemacht, dies sind meine Ergebnisse.

Fahrradkörbe in unglaublichen Variationen
Die erste Variante, die mir einfiel, ist der Fahrradkorb. Schnell habe ich jedoch gemerkt, dass ich diesen Suchbegriff deutlich verfeinern muss. Da gibt es doch tatsächlich Schaumstoff-Körbe für Katzen, Hunde und Co. Damit es der Liebling auch wirklich bequem hat, kauft man am besten noch ein Fahrradkorb-Kissen. Wenn man ein eher ruhiges Tier hat, sind diese Körbe oben offen. So hat Schnuffi eine gute Aussicht und kann mit der Schnauze im Wind die Fahrt genießen. Für eher zappelige und ungeduldige Vierbeiner gibt es auch die geschlossene Variante, mit und ohne Ausblick. Gut, auch das nehme ich als gelernt in mein Wissensrepertoire auf, hilft mir aber bei meinem Problem nicht wirklich weiter.
Als Nächstes bin ich auf den Standardkorb gestoßen, den ich auch als Kind an meinem Fahrrad hatte. Er besteht aus gewobenem Draht und wird entweder auf dem Gepäckträger oder am Lenker befestigt. Der Fahrradkorb hat einen praktischen Tragebügel und ist so eigentlich ein optimaler Begleiter für jeden Einkäufer. Wenn ich mir jedoch mein Mountainbike so anschaue, stelle ich fest, dass es weder einen Gepäckträger hat, noch schick mit einem Lenker-Korb aussehen würde. Außerdem muss ich ein längeres Stück über Kopfsteinpflaster fahren und sehe schon meine Eier, Äpfel und Saftflaschen durch die Gegend hüpfen. Dieser Korb wird es also nicht.
Dann gibt es Körbe für den Lenker, die sehen eher aus wie Handtaschen, sie sind gepolstert und bestehen meist aus Nylon. Verschiedene Formen und Farben machen ihn zu einem schicken Wegbegleiter. Gar keine schlechte Lösung, finde ich. Einziges Manko: Viel passt da natürlich auch nicht rein.

Fahrradtaschen für Einkäufe, Alltagsnutzung und den Weg ins Büro
Eine weitere Variante sind Fahrradtaschen, die meistens an der Seite befestigt werden und beidseitig auf Höhe der Hinterräder hängen. Für Fahrräder ohne Gepäckträger gibt es alternative Befestigungen an den Hinterradstangen. Die Fahrradtaschen sind zumeist für den Alltagsgebrauch bestimmt, sie sind fast alle wasserfest und viele verfügen über Spezialtaschen für Laptops und Unterlagen. Eigentlich ist diese Variante gar nicht schlecht und besonders bei Männern sehr beliebt. Ich persönlich kann mich mit den Fahrradtaschen jedoch noch nicht anfreunden.

Fahrradanhänger für jeden Geschmack
Eine Möglichkeit, die ich eigentlich nicht in Erwägung ziehe, aber dennoch an dieser Stelle nennen möchte, sind Fahrradanhänger. Sie werden über eine Stange am Gepäckträger oder der Sattelstange befestigt und so hinter dem Fahrrad hergezogen. Es gibt Modelle für die Beförderung von Kindern, Haustieren, Einkäufen und Sonstigem. Die Produktvielfalt reicht von groß über klein, offen bis regendicht, altbacken bis cool. Sollte man an einem Fahrradanhänger interessiert sein, ist sicherlich für jeden Geschmack ein passender dabei.

Fazit
Für mich hat sich bei dieser Recherche herausgestellt, dass ich gerne einen dieser Handtaschen-ähnlichen Fahrradkörbe hätte (Reisenthel Bikebasket). So werde ich weiterhin einen Rucksack mit zum Einkaufen nehmen, kann aber auf die Tüten am Lenker verzichten, was den Komfort enorm verbessert. Am besten gefällt mir ein roter, ist zwar nicht passend zum Fahrrad, aber schick. Nun schnell zum Preisvergleich auf eVendi.de und dann fix online bestellen. Das Einkaufstaschen-Balancieren hat ein Ende – danke!

Kommentare

Kommentar hinzufügen